Ausrüstung Compression

Knap'man Compression Shorts: Maximale Erholung?

Freitag, Mai 29, 2015Alex Andra

Kompressionsstrümpfe? Nutzt man die nicht zur Tromboseprophylaxe? Wer so denkt, ist in den letzten Jahren bei keinem Laufereignis im Breitensport angetreten und hat erst recht keine Fernsehübertragung von Marathon-Eliteläufern gesehen. Seit einigen Jahren erobert Kompressionskleidung den Laufsport. Beginnend bei den Waden zieht sie sich immer weiter am Körper der Athleten nach oben und hat es mittlerweile bis um den gesamten Oberkörper und die Arme geschafft. Dennoch bleiben die wesentlichen Werkzeuge eines Läufers seine Beine und die darin enthaltene Muskulatur und um diese soll es hier gehen.

Wir brauchen den Druck


Kompressionskleidung übt entweder vollflächig oder aber gezielt in besonderen Zonen Druck auf das Gewebe aus. Dies führt zu unterschiedlichen Effekten. Am offensichtlichsten ist zunächst, dass der Flüssigkeitstransport unterstützt wird, venöses Blut gelangt so leichter wieder zurück in den Oberkörper. Auch die Muskulatur selbst wird gestützt. Sie wird weniger starken Mikrovibrationen ausgesetzt und dadurch weniger geschädigt. Die verbesserte Durchblutung tut dann ihr Übriges und fördert den Laktatabbau. Resultat hiervon: Langsamere Ermüdung, schnellere Erholung, höhere Maximaltrainingsintensität und schnellere Regeneration. Dies macht Kompressionskleidung sowohl während als auch nach dem Training sinnvoll – insbesondere während und nach harten Einheiten, bzw. Wettkämpfen und sehr langen Läufen. Man einer mag sich auch über die körperformenden Eigenschaften von Kompressionskleidung freuen.


Die Hose der Profis


Die Knap'man Ultimate* Sport Performance kommen aus dem Profifußball. Sie wurden in den Niederlanden entwickelt, wo sie mittlerweile bei fast allen Profivereinen eingesetzt werden. Besondere Eigenschaften sind die wohldefinierten Kompressionszonen und insbesondere die besonders hohe Kompression mit einem gegenüber anderen Kompressionshosen dreifach höheren Kompressionswert.

Knap'man im Einsatz


Man soll ja bekanntlich im Wettkampf immer Dinge verwenden, die man vorher noch nie ausprobiert hat *hüstel* - also haben wir die Tights erstmalig direkt während eines Wettkampfes, den BIG 25 in Berlin getestet. Das Anziehen war für uns Kompressionsunerfahrenen zunächst gewöhnungsbedürftig, aber letztlich kein Problem. Überstreifen, sorgfältig nach oben gezogen und fertig. Die Hose schränkt in der Bewegung überhaupt nicht ein, ob man das Kompressionsgefühl mag oder nicht, muss vermutlich jeder selbst wissen. Nach dem Wettkampf blieb die Hose bis im Hotel angezogen. Ob das die Regeneration unterstützt hat? Jedenfalls waren die Beine zwei Tage später zum Intervalltraining wieder völlig erholt. Auch beim langen Lauf am nächsten Wochenende leisteten die Tights gute Dienste. Auch nach 30 Kilometern trug sich die Hose so angenehm wie am Anfang und auch hier wirkten die Beine frisch wie selten. Auch das Waschen hat die Hose gut überstanden. Sie wirkt hervorragend verarbeitet und sollte uns wohl noch lange Zeit gute Dienste leisten.

Die Hosen gibt es in den Farben weiß, grau und schwarz. Für Frauen statt in grau in blau und pink. Außerdem hat Knap Man Sport-BHs, Tank-Tops, Kurz- und Langarmshirts und auch Thermo-Kleidung für den Winter und für's Skifahren im Angebot.

Ach ja, den Wettkampf haben wir übrigens gewonnen :-) Knap'man sei Dank.

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