Berlin Marathon 2013 Marathon

[Marathon] Trainingsrückblick nach 4 Wochen Marathontraining

Dienstag, August 13, 2013Alex Andra

Gestern habe ich meine 5.Trainingswoche (insgesamt 11 Wochen) für den Berlin Marathon angefangen. Heute geht's wieder zum Intervalltraning und am Samstag steht mein erster langer Lauf mit 3 Kilometer Endbeschleunigung an!



Es läuft alles erstaunlich gut und ich möchte euch einen kurzen Trainingsrückblick meiner vergangenen vier Wochen geben.
Das Wetter meinte es im Juli mit uns sehr gut und die Hitze machte auch mich ein wenig zu schaffen. Die langen Läufe am Wochenende habe ich bereits um 6 Uhr angefangen und war noch halbwegs früh genug unterwegs, um der großen Hitze auszuweichen. Die Kilometer wurden von 26 auf 35 ausgebaut. Das viele Trinken unterwegs war für mich sehr nötig und ich habe mir ein paar Stationen eingebaut, bei denen ich Wasser nachtanken konnte. Meistens habe ich am Abend zuvor eine Wasserflasche deponiert oder bin Schleifen gelaufen. Am Anfang war es eine Umstellung so früh loszulaufen, doch der Körper gewöhnt sich an alles. Da ich keinen Läufer gefunden habe, der mit mir im gleichen Zeitraum einen Marathon absolviert und auch mein Tempo läuft, bin ich die langen Einheiten bisher alleine gelaufen. Die Einsamkeit, die schöne Natur und die Stille genieße ich sehr.

Ich trainiere nah an dem Marathon Trainingsplan von Greif und laufe an 5 Tagen in der Woche. Jetzt bin ich laut Greif in der zweiten Woche. Ein regenerativer Lauf nach den langen Einheiten steht für mich jeden Sonntag auf dem Plan. Die ersten regenerativen Läufe waren gewöhnungsbedürftig, doch mittlerweile genieße ich sie und freue mich, wenn meine Muskeln und die müden Beine ein wenig entspannen.

Die Intervalltrainings und die Tempodauerläufe mache ich in einer Gruppe. Der TSVE 1890 Bielefeld bietet sehr gute Trainingsmöglichkeiten. Es motiviert mich unheimlich die schnellen Einheiten nicht alleine laufen zu müssen. Die Lauffreunde tragen dazu bei, dass das Tempo der Leistungen entsprechend hoch ist und die restlichen Körner aus dem Körper raus geholt werden. Ich freue mich aber dennoch jedes Mal, wenn das Training vorbei ist.

Neben dem Training lese ich den Greif Countdown und tausche mich mit ein paar Lauffreunden über ihre Erfahrungen aus ihrem harten Marathontraining aus. Da mein Freund nur zwei Wochen später einen Marathon läuft, ist er auch ein guter Zuhörer und erzählt von seinen Erfahrungen aus vergangenen Marathonjahren: Der Glaube an den Trainingsplan und die Bereitschaft an den Trainer zu hören sind unumgänglich.

Über Twitter habe ich mittlerweile ein paar gute Kontakte geknüpft und es wird über die einzelnen Trainings getwittert. Es tut gut sich Lob einzufangen und zu sehen, dass man sich nicht alleine quälen muss. Ja ich weiß, das Training soll Spaß machen. Das tut es auch, doch wer sich schon einmal der Marathonvorbereitung gestellt hat, weiß wovon ich schreibe. Ohne Fleiß kein Preis!

Ich freue mich wirklich sehr, dass ich bisher gut durch meinen Trainingsplan gekommen bin und hoffe, die ansteigende Form zu halten. Ich vermisse ein wenig die Abwechslung durchs Radeln oder Schwimmen, doch wenn es weiterhin so gut läuft, weiß ich, dass ich alles richtig mache.







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